Leserstimmen

Name: Vanessas Bücherecke

Datum: 27. Januar 2016

Bewertung:

Unterhaltsam und kurzweilig, aber auch nicht allzu anspruchsvoll

Inhalt aus dem Klappentext:
Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …
Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?

Meinung:
Es gibt Bücher, da weiß man schon, was einen erwartet, wenn man sich nur die Inhaltsangabe durchliest. Trotzdem üben solche Bücher ihren Reiz durchaus auch auf mich aus, denn ab und an will man sich einfach nur unterhalten lassen, ohne schwer literarisch gefordert zu werden. Und genau solch ein Buch ist Royal Passion.
Im bewährten Schema a la Shades of Grey und ähnlichen Titeln trifft hier die nette Clara auf den Bad Boy Alexander, der sich ausgerechnet auch noch als Thronfolger des britischen Adels entpuppt. Alexander hat eigentlich keine Lust auf eine feste Beziehung, trotzdem kann er von Clara nicht die Finger lassen und geht Kompromisse ein, um ihr nah zu sein. Selbstverständlich ist der König mit dieser Beziehung nicht einverstanden und auch im royalen Umfeld sind die Neider zahlreich und nicht fern. Und so hangeln sich die beiden von einer Bettszene in die nächste, erleben Enttäuschungen und kommen dann doch wieder zusammen.
Klingt bekannt? Wie gesagt, das Schema ist nicht wirklich neu. Dafür ist das Umfeld mal erfrischend anders und wer z. B. die Serie "The Royals" gerne gesehen hat, der hat auf jeden Fall auch hier Spaß dran.
Die Charaktere sind recht schlicht gehalten. So kommt Clara aus reichem Haus, versucht sich aber, Eigenständigkeit zu erarbeiten und sich von ihrer ziemlich überdrehten Mutter zu lösen. Auf Skandale hat Clara eigentlich keine Lust, lieber möchte sie in ihrem neuen Job einen guten Start hinlegen. Alexander dagegen ist der Rebell schlechthin und provoziert, wo er nur kann. Nicht wirklich unerwartet ist, dass er unschöne Dinge in seiner Vergangenheit erlebt hat und die er nicht wirklich verarbeitet hat. Auch sein Verhältnis zu seinem Vater kann man nicht wirklich als gut und liebevoll bezeichnen. Die Nebenfiguren verfolgen klassischen, ihnen zugedachten Rollen und große Überraschungen bei den Figuren bleiben insgesamt aus.
Geneva Lees Schreibstil ist absolut in Ordnung und eingängig, relativ simpel und lässt sich gut und flüssig lesen. Im Gegensatz zu ihrer Kollegin E.L. James kommt es bei Geneva Lee auch nicht zu unnötigen Längen und Wiederholungen im Satzbau, was für den Erzählfluss immens hilfreich ist. Ganz ehrlich, ich erwarte bei solchen Roman keine tiefschürfenden literarischen Überraschungen und manchmal braucht man einfach solch "simple" Bücher, um entspannt abschalten zu können. Das gelingt einem mit diesem Werk wirklich gut, auch wenn mir die erotischen Szenen im Buch ein wenig zu eintönig und zu zahlreich waren. Hier hätte die Autorin ruhig ein wenig mehr Abwechslung an den Tag legen können, oder nicht jedes Mal so ins Detail gehen müssen. Die Kapitel sind angenehm lang und der Erzählfluss bleibt konstant bis zum Ende hin gehalten, so dass man ohne große Längen durch die Geschichte kommt. Am Ende bleibt noch viel zu klären. Besonders einige Hintergründe wurden hier nur oberflächlich behandelt. Ich hoffe, dass man im nächsten Band mehr erfahren wird.

Fazit:
Alles in allem habe ich mich bei Royal Passion gut aufgehoben gefühlt. Zwar kann die Story, außer mit dem Setting, keine Neuerungen aufweisen, unterhaltsam ist sie aber allemal. Die Charaktere sind zwar stellenweise ein wenig blass und weisen noch etwas Luft nach oben auf, aber die Hoffnung besteht, dass ihnen im nächsten Buch mehr Tiefe wiederfährt.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

Name: Bücherfüllhorn-Blog

Datum: 27. Januar 2016

Bewertung:

Seitenweise erotische Leidenschaft ... zu viel?

Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch einen Verlagsnewsletter und eine Anzeige im Börsenblatt des Buchhandels. Die kurze Inhaltsangabe gefiel mir, für zwischendurch und zum abschalten lese ich gerne romantische Literatur. Das silberfarbene Cover zu diesem Buch sieht edel und zart verschnörkelt aus. Dennoch meinte ich irgendwo zwischen den Zeilen gelesen zu haben, dass es in der Liebesgeschichte um Dominanz und Unterwerfung geht. Das ist normalerweise nicht so mein Ding, aber ich war gespannt und neugierig genug mich an die Geschichte heranzutrauen. „Shades of Grey“ habe ich z.B. nicht gelesen, von daher kann ich auch nicht sagen, ob das ähnlich ist oder war.

Die Widmung in diesem Buch lautet: „Für alle Mädchen, die ein neues Märchen brauchen.“ Ich empfinde dieses „Vorwort“ ganz und gar nicht als Märchen und eigentlich ist es auch nicht romantisch. Es sei denn, die Autorin meint mit „neues Märchen“ eine neue sexuelle Orientierung.

Die Geschichte beginnt auch ganz nett auf der Abschlussfeier der neuen Oxford-Absolventen. Damit ist die Hauptprotagonistin Clara schon mal aus dem „Dummschen“-Klischee (sorry für den Ausdruck) raus. Wie es weiter geht kann man im Prinzip in der Inhaltsangabe lesen, sie trifft nichtsahnend auf Prinz Alexander, und wird in die Familie der britischen Royals katapultiert, mit allen Nachteilen die das mit sich bringt: Paparazzi, Presse, der Blick hinter die Fassade, Neid von allen Seiten, Anfeindungen, …

Den größten Raum in diesem Roman nimmt die sexuelle Beziehung zwischen Sarah und Prinz Alexander ein. Die sexuelle Anziehungskraft ist von Anfang an auf beiden Seiten sehr stark, wobei Alexander eine gewisse Dominanz an den Tag legt und der Leser gespannt wartet, wie weit die beiden wohl gehen werden.

Gerade am Anfang empfand ich die Geschichte schön erzählt, als z.B. Sarah ihre ersten negativen Erfahrungen mit den Papparazzi macht. Glaubwürdig wird der Leser an die sehr erotischen Treffen der beiden geführt.

Für mich war ein negativer „Knackpunkt“, dass die Geschichte wohl ganz bewusst in Anlehnung an die britischen Royals angelegt worden ist. Daher standen mir ganz oft viele Bilder von deren Angehörigen vor dem inneren Auge. So musste ich bei Prinz Alexander öfters an Prinz Harry denken, auch wenn sie sich von der Haarfarbe her nicht ähnlich sehen. Beide, Alexander und Harry, waren im Irak und wie Harry hat auch Alexander den Ruf eines „Bad Boy“. Bei Clara musste ich an Kate denken, beide, Claras und Kates Familie wurden durch das Internet reich und wie Kate hat auch Clara noch eine sehr hübsche Schwester. Die Geschichte von Lady Di wurde abgewandelt, und meiner Meinung zur Schwester von Alexander und Edward gemacht, die bei einem Autounfall ums Leben kam. Pepper erinnerte mich irgendwie an Chelsy, ohne dass sie in diese Rolle irgendwie passen würde, aber es kam mir einfach so vor. Man könnte Pepper auch als Pippa sehen, Kates Schwester, aber das passte auch nicht ganz.

Die erotischen Beschreibungen überwiegen in dieser Geschichte. Die recht derbe Sprache dabei mag dem „dirty talk“ geschuldet sein, es gibt seitenweise verbale „Vorspiele“ dieser Art. Gefallen muss sei einem aber nicht.

Fazit:
Der Roman lässt mich zwiespältig zurück. Er ist schnell und einfach zu lesen. Ein subtiler Spannungsbogen führt durch eine dominant-erotische Geschichte unter dem prekären Hintergrund einer vordergründig ehrenhaften Königsfamilie und somit der Situation, jederzeit im öffentlichen Leben und in der Klatsch- und Tratsch-Presse präsent zu sein. Die Geschichte ist auch eine Art sexuelle Parodie auf die echte Königsfamilie in England. Nicht dass die Geschichte witzig ist, wahrhaftig nicht, aber die Anspielungen sind unverkennbar und dass kann nur so gewollt sein. Ich gebe zu, meinen Geschmack trifft dies alles nicht, es hat mich beim Lesen eher gestört, an die echte Königsfamilie Englands erinnert zu werden. Aber genau das, was mir nicht behagt, wird anderen Lesern vielleicht umso besser gefallen. Geschmäcker sind verschieden. Vielleicht habe ich mich vorher nicht intensiv mit den Pressemeldungen zu diesem Buch befasst, denn der größte Teil in diesem Buch ist erotischer Natur. Es hat mich an die Baccara-Romane vom Cora Verlag erinnert, die allerding kürzer gehalten und harmloser sind. Zudem ist ein Hauptaspekt die zur Zeit durch alle medialen Kanäle (Kino, Buch) gehende „moderne“ Sexualität mit der BDSM-Variante. Dennoch wird in diesem ersten Band kein harter BDSM-Sex erzählt, sondern auf erotische Weise über Unterwerfung und Dominanz in den begehrlichen Anfängen. Ich kann das lesen, muss es aber nicht. Mir persönlich war der Erotik-Anteil hier einfach zu hoch, nichts bleibt der Fantasie überlassen und die eigentliche spannende Geschichte („wie ist das Leben mit einem Royal“) tritt zu sehr in den Hintergrund. Ich fand es schade, dass zu viele Seiten auf sexuelle Beschreibungen bezogen waren, okay, das haben wohl erotische Romane so an sich. Es gefiel mir nicht, aber genauso werden es andererseits voyeuristische Leser sehr genießen können. Trotzdem ist meine Neugierde jetzt geweckt, wie es mit Alexander und Clara außerhalb des Bettes weitergeht.

Alles in allem, wenn jemand gerne erotische Literatur mit einem Hang zum ganz leichten BDSM lesen mag, wäre er mit diesem Buch gut bedient.

Royals Saga
Band 1 Royal Passion
Band 2 Royal Love
Band 3 Royal Desire

Name: Selection Books

Datum: 27. Januar 2016

Bewertung:

Trotz kleiner Schwachstellen ein perfekter Mix und sehr lesenswert.

Das Lesen dieses Buches hat wirklich Spaß gemacht. Der Autorin Geneva Lee ist es gelungen, ein spannendes Buch voll prickelnder Erotik zu schreiben, das mich fesseln konnte. Ein paar Schwachstellen gab es aber leider trotzdem.

Clara ist eher zurückhaltend und ruhig. Ihr Studium ist ihr wichtiger, als Partys und neue Bekanntschaften. Auch was Männer angeht, hatte sie in der Vergangenheit großes Pech. Auf ihrer Abschlussfeier trifft sie einen äußerst attraktiven Mann, dem keine Frau wiederstehen kann. Ihre Überraschung könnte nicht größer sein, als er sie unvermittelt an sich zieht und leidenschaftlich küsst. Der Fremde ist unglaublich heiß und zieht Clara in einen Sog aus Leidenschaft. Und so schnell, wie alles passiert ist, verlässt der Fremde Clara wieder. Mit weichen Beinen macht sie sich auf den Weg, um ihre Freunde zu suchen. Doch der Unbekannte geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Zu ihrem Schrecken ist der attraktive Fremde nicht einfach irgendwer ' er ist Prinz Alexander, der Thronfolger von England. Schnell ist klar, dass Clara nur ein weiteres Spielzeug des Prinzen war. Denn in den Medien heißt es, dass Alexander regelmäßig andere Frauen flachlegt. Es gibt keine Bilder, die ihn mehr als einmal mit der gleichen Frau zeigen. Alexander ist ein Mann, an dem Clara sich die Finger verbrennen würde und trotzdem bekommt sie ihn nicht aus dem Kopf. Doch auch Alexander hat an ihr Gefallen gefunden und möchte sie wiedersehen. Für Clara beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem ihr Herz zerbrechen könnte.

Clara ist unheimlich sympathisch und authentisch. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne und habe mit ihr gefühlt und gelitten. Alexander ist schwer zu beschreiben. Auf der einen Seite ist er sehr von sich überzeugt und verhält sich arrogant und rücksichtlos. Auf der anderen Seite kann er auch nett und einfühlsam sein. An einer Beziehung hat er kein Interesse. Daher nutzt er sein verteufelt gutes Aussehen, um sich eine Frau nach der anderen zu angeln. Mit ihm konnte ich anfangs nicht so recht warm werden. Bei seiner Wirkung auf Frauen konnte ich Claras Reaktion aber gut verstehen. Welche Singlefrau könnte Alexander schon wiederstehen. Seine Ausstrahlung wirkt mehr, als sein schlechtes Benehmen. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren sehr gut ausgearbeitet und bleiben auf jeden Fall im Kopf. Alexanders Bruder Edward war mir von Anfang an sehr sympathisch, genau wie Claras beste Freundin Belle.

Besonders gut hat mir die humorvolle Note gefallen, mit der die Autorin die Story aufpeppt. Die Königsfamilie und Alexanders royalen Bekanntschaften sind einfach unmöglich. Zwar glaube ich nicht, dass in royalen Kreisen in der Wirklichkeit so ein Verhalten geduldet wird, aber es hat die Geschichte toll aufgelockert. Ich musste so oft über die Royals lachen und hoffe, dass sie auch im Folgeband nicht zu kurz kommen. Ich habe 'Royal Passion' an einem Tag ausgelesen. Das Buch ist nicht nur wegen der Liebesgeschichte spannend bis zur letzten Seite. Der Autorin ist ein wirklich perfekter Mix gelungen. Liebe, jede Menge prickelnde Erotik, Humor, Lügen und Intrigen. Es ist einfach alles vorhanden.

Punktabzug gibt es leider für die auffallenden Parallelen zu Shades of Grey. Manches fand ich wirklich schade, da die Autorin ansonsten eine hervorragende Story geschaffen hat. Was mich daneben noch sehr gestört hat, war die Häufigkeit des f-Wortes. Ich fand es leider etwas übertrieben eingesetzt. Eventuell hätte man mal zwischendurch ein anderes Wort verwenden können, damit es nicht so stark polarisiert. Was mich auch furchtbar genervt hat, war die Tatsache, dass Alexander immer wieder betont hat, wie viel Lust er Clara verschaffen kann. Einmal hätte vollkommen gereicht. So wirkte es auf mich wie betteln. So nach dem Motto: Ich erzähle dir so lange, wie gut ich bin, bis du dich flachlegen lässt. Das hat Alexander eigentlich nicht nötig und macht ihn für mich weniger attraktiv. Für diese kleinen Schwächen muss ich leider einen Stern abziehen. Ansonsten fand ich die Geschichte rundum gelungen und freue mich schon auf den Folgeband!

Fazit: Der Auftakt der Erotik-Reihe 'Die Royals Saga' ist wirklich gelungen und lesenswert, bietet durch kleine Schwachstellen aber noch Potenzial für den Folgeband. 'Royal Passion' ist ein perfekter Mix aus Liebe, jeder Menge prickelnder Erotik, Humor, Lügen und Intrigen.

Name: Lullaby

Datum: 27. Januar 2016

Bewertung:

Fesselnd

Als ich vor einiger Zeit von diesem Buch gehört hatte, wanderte es sofort auf meine Wunschliste und ich hab dem Erscheinungstermin entgegengefiebert. Das Cover finde ich einfach wunderschön.

Man ist von Anfang an gefesselt von diesem Buch und möchte es kaum mehr aus der Hand legen, so kam es auch das ich mitten in der Nacht das Buch dann beendet habe, weil schlafen da nicht so wichtig ist :) Durch den Schreibstil merkt man kaum, wie man regelrecht durch die Seiten fliegt.

Was mit nicht so sehr gefallen hat, war das doch einige Parallelen zu SoG bestanden. Irgendwie war es aber eher eine Mischung aus SoG und der Serie-Royals. Das Wort "fi....." hat sich doch sehr oft wiederholt, man hätte hier gerne mal ein paar Synonyme verwenden können. Aus diesem Grund hab ich auch lange überlegt, wie viele Sterne ich vergeben soll. Einerseits hat mich das etwas gestört, aber trotz allem hat man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können, weil es spannend geschrieben war und einen trotzdem mitgerissen hat und man mit den Protagonisten leidet und mitfiebert.

Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der zum Glück bald erscheinen wird, um zu sehen, ob sich die Protagonisten weiterentwickeln und wie es weitergeht...

Name: Caro

Datum: 26. Januar 2016

Bewertung:

Skandale, Intrigen und ... jede Menge Erotik

Die Charaktere

Clara Bishop - Gerade erst frisch von der Oxford University mit ihrem Soziologie Abschluss in der Tasche, landet sie mitten in unserer Geschichte als Protagonistin. Genau genommen landet sie mitten in Alexanders Geschichte. Er küsst sie einfach mal auf ihrer Abschlussfeier, verrät ihr nichts über sie und zack - sie ist auf dem Titelblatt. Dabei ist sie gar nicht so der Typ, der gerne im Mittelpunkt steht. Eigentlich ist ihr das sogar verdammt unangenehm. Wenn da nicht dieser heiße Kerl wäre, der es eine Überlegung wertzusein scheint. Clara ist eigentlich ziemlich stark und wäre vielleicht besser dran, wenn sie unabhängig wäre. Das lernt man im Laufe der Geschichte. Sie hat viel durchgemacht und ist daran zerbrochen. Aber sie wäre nicht sie, wenn sie nicht wiederaufgestanden wäre. So schüttelt man zwar ab und an den Kopf über sie, kann sie aber eigentlich ganz gut leiden.

Alexander von Cambridge - Bad Boy, heiß und die reinste Verführung. Und ein paar richtig fiese Angewohnheiten. Da er der Kronprinz von England ist, will er sich die Hörner abstoßen. Doch als er Clara kennenlernt, scheint sich das zu ändern. Es scheint. Denn genau genommen ist Alexander mal so gar nicht der Typ für große Gefühle und damit eigentlich mal gar nicht so das, was Clara vielleicht bräuchte. Und dann ist er wieder total süß zu ihr ... jedenfalls süß für seine verkorksten Maßstäbe. Und wenn man Dirty Talk als süß bezeichnen kann.

Belle - Sie ist Claras Mitbewohnerin, beste Freundin und Anker in jeder Lebenssituation. Ich liebe Belle einfach dafür, dass sie so ist, wie sie ist. Sie weiß wann sie wie weit nachfragen muss und sollte, und wann sie es lieber gutsein lassen sollte. Sie ist einfach eine tolle junge Frau, die zwar andere Ideale hat als Clara, sich aber nie von ihr abwenden würde. Wie eine große Schwester hat sie immer ihre Arme für sie offen. Und sie steht auf teure und tolle Klamotten ;)


Meine Meinung

Alles in allem hat mich das Buch eigentlich schon gefesselt. Es war flüssig geschrieben und die Geschichte war ... naja, ich sage mal, sie war eigentlich nichts Neues, aber schön verpackt. Wer Shades of Grey gelesen hat, wird hier auf jeden Fall seine Paralleleln finden. Einige. Ich denke aber, dass solche Erotik/BDSM Romane eigentlich immer so einen Antihelden wie Christian/Alexander brauchen, damit wenigstens ein bisschen Tiefgang und Geschichte entsteht. Ich kann es verstehen, wenn das Leser nervt. Ich habe zwar die Ähnlichkeiten gesehen, aber ich habe für mich entschieden, das Ganze etwas neutraler zu betrachten, damit ich die Charaktere nicht direkt in eine Kaste stecke. Hat eigentlich ganz gut geklappt, und so erkennt man auch mal Unterschiede zwischen den Handelnden.

Zu Genevas Schreibstil - er ist gut, flüssig und nicht übertrieben. Er stellt alles so dar, wie es ist und wir dabei nicht mädchenhaft oder malerisch. Man kann das Buch gut und schnell lesen und an einigen Stellen wurde ich sogar richtig gefesselt. Ich bin froh, dass hier und da das Buch nicht einfach zu Ende war, weil ich sonst jemanden wegen fiesen Cliffhängern hätte blöd anmachen müssen :D Geschrieben ist das Ganze übrigens in der Ich Perspektive.

Dass die Interaktionen zwischen den einzelnen Charakteren und insbesondere zwischen Clara und Alexander, sehr interessant sind, muss ich wohl nicht extra betonen. Es ist ein Erotik Roman. Nebenbei erfährt man natürlich auch einiges über die Vergangenheit der Charaktere und da musste ich schon ein paar Mal den Kopf schütteln. Natürlich gerät auch Claras Vergangenheit in die Hände der Presse, dadurch, dass sie ja nun mal durch Alexander in den Mittelpunkt gerät, und was da ausgegraben wird, ist nicht schön. Oder eigentlich ist es eher nicht schön, wie der Rest der Welt damit umgeht. Pfui! Schämen sollten sie sich.

Mir hat unser Protagonistenpaar insgesamt gut gefallen (wie gesagt, betrachtet die Geschichte einfach mal abseits von SoG) und ich bin gespannt, wie sie sich im nächsten Band entwickeln. Ich kann nur sagen, dass ich besonders auf den letzten Seiten ziemlich sauer auf Alexander war. Idiot. Aber wie gesagt, er ist ein Antiheld. Und er muss sich entwickeln. Und meiner Meinung nach, hat er das auch schon ein Stück weit während dieser knapp 450 Seiten.

Trotzdem muss ich einen Punkt abziehen. Dass sich die royale Familie teilweise so benimmt, wie sie es tut, kann ich mir in der Realität nicht vorstellen (Spoiler). Ich glaube einfach nicht, dass sie tatsächlich jemanden auf einer öffentlichen Veranstaltung beleidigen würde. Die Gefahr, dass das jemand mitbekommt, ist dafür einfach zu groß. Es gibt bestimmt extra Seminare für Royals: "Wie beleidige ich jemanden, ohne ihn zu beleidigen", oder sowas in der Art. Teilweise fand ich auch das Verhalten der restlichen Adligen und vor allem von Claras Mutter und Schwester zu überspitzt. Ob Absicht der Autorin oder nicht, ich fand es nicht so toll. Sicher, Intrigen und Lügen gehören dazu. Aber ein paar Kommentare waren einfach too much. Manchmal auch zu wenig Erklärung dahinter. Und Claras gesamte Familie wäre wohl ein Fall für eine Therapie. Hier hab ich gar nicht mehr durchgeblickt, warum sie sich benehmen, wie sie es tun. Gerade denkt man es verstanden zu haben, kommt auf einmal wieder etwas ganz anderes.

Für einen interessanten Auftakt gebe ich 4 von 5 Sternen - mit dem Bewusstsein, dass es Parallelen gibt, die meiner Meinung nach aber nicht sonderlich ausschlaggebend sind, weil es sowieso besser als SoG geschrieben ist :p

Eure Caro

Name: Winterteufel Monic

Datum: 25. Januar 2016

Bewertung:

Bekanntes Schema, neu verpackt

Ich lese recht selten erotische Romane und kann dem Hype um sie nicht wirklich etwas abgewinnen, doch ab und an werde sogar ich schwach und lasse mich verführen.
Royal Passion schaffte dieses, dank einem Cover, das wirklich märchenhaft aussieht und mir sofort ins Auge sprang.
Allerdings muss ich gestehen, das ich bei diesem Buch weniger mit einem erotischen Roman rechnete, sondern eher mit einer romantischen Liebesgeschichte.
Tja, so kann man sich irren.
Ich habe bis dato nur Shades of Grey gelesen und verfüge daher nicht über so viele Vergleichsmöglichkeiten im Bezug auf die momentan angesagten Werke dieses Genres die auf dem Markt so beliebt sind, doch ich entdeckte dennoch einige Parallelen.
Dominanter Mann aus gutem Hause begegnet einer hübschen Frau, die ihm augenscheinlich nicht gewachsen ist und ihm dennoch verfällt. Das Ganze wird gespickt mit einer vertrackten Liebesgeschichte und einer dunklen Vergangenheit des Angebeteten.
Geschildert wird das gesamte Geschehen aus der Sicht der Hauptprotagonisten, womit man einen starken Bezug zu ihr aufbaut.
Ein Schema, das auch in Royal Passion zum Tragen kam, nur dass dieses Mal das animalische Liebesleben in die Welt eines Königshauses transferiert wurde und das weibliche Wesen selbst eine unschöne Vergangenheit innehatte.
Die Geschichte an sich war also nicht wirklich etwas Neues, aber die Atmosphäre in der Clara und Alexander sich an ihre Grenzen trieben war durchaus anregend und spannend geschrieben.
Die Wortwahl war streckenweise sehr deftig und die Hauptthematik einschneidend präsent, doch die Nebenschauplätze waren der Ausschlag, der mich an dieses Buch fesselte.
Es brodeln so viele dunkle Geheimnisse unter der Oberfläche, dass ich einfach erfahren muss, was genau dahinter steckt und wie es weitergeht.

Ich kann mich zwar mit der Rolle des willigen Häschens, das die Hauptprotagonistin einnimmt, nicht wirklich anfreunden, doch wenn man diesen Umstand außer Acht lässt, beschert einem dieser Auftakt, sehr anregende Lesestunden.

Name: Book-A-Loo

Datum: 25. Januar 2016

Bewertung:

Nicht schon wieder sowas!

INHALT
Ein unbekannter Fremder. Ein leidenschaftlicher Kuss. Zwei Fakten, die Clara schon bald wieder für sich abschließt. Denn es war nur ein merkwürdiger und harmloser Flirt beim Abschlussball. Doch weit gefehlt. Einige Tage später findet sich Clara auf den Titelseiten der Klatschblätter wieder. Denn der unbekannte Fremde war niemand anderes als der Kronprinz Alexander höchstpersönlich. Die Reporter lungern ihr auf und machen ihr ruhiges Leben chaotisch. Doch noch lange nicht so chaotisch, wie Alexander. Denn der möchte sie unbedingt wiedersehen.


MEINUNG
„Nicht schon wieder sowas!“ Möchte man zu Beginn von „Royal Passion“ von der Autorin Geneva Lee denken. Noch ein kitschiger mit obszönen (Sex-)Eskapaden versetzter Schmonzettenroman. Und ehrlich gesagt, trifft das auch so ziemlich auf das Buch zu. Denn wer hier dachte, dass durch die royale Verpackung, das ja doch sehr hübsche Cover und das etwas andere Setting die Geschichte etwas innovativer und neuer umgesetzt wurde, der täuscht. Leider.

Schnell geht es da fast nur noch um Sex und die Beschreibung dessen. Die Charaktere sind so platt und klischeebehaftet, dass es einfach schwer fällt, die Personen ernst zu nehmen. Bereits nach wenigen Seiten und wenigen Interaktionen (die sich auf körperliche Anziehung fokussiert) zwischen Clara und Prinz Alexander fühlt man sich unangenehm an 50 Shades of Grey erinnert. Und je weiter man in der Geschichte voran schreitet, desto mehr festigt sich dieser Gedanke und man glaubt, eine Fan-Fiction zu eben diesem Buch zu lesen.

Prinz Alexander füllt den Stereotyp mit obsessiver Fürsorge, einem Hau-Weg durch Traumatisierung und Sexbesessenheit in glanzvoller und „engelsgleicher“ Attraktivität aus. Clara hingegen ist wieder das junge Mädel, frisch von der Uni, welches erste Schritte in der Arbeitswelt macht, die sich beweisen und die Welt zu einem besseren Ort machen möchte. Nur ist sie halt mal nicht Jungfrau. Dazu ein angeknackstes Selbstbewusstsein, ein „Ach-so-weniges“ Interesse an Männern und einer in sich unentdeckten vulkanausbruchsähnlichen Sexbombe. Voilá! Daneben stellen wir wieder die Nebencharaktere, die das Herz bzw. das Höschen zum Schmelzen bringen: Die beste Freundin, die Männer ansonsten nur so verschlingt, der nette Bruder vom Sexgott, der eigentlich die noch am besten umschriebene Gestalt im Buch ist und der unterschwellig sexy Boss mit viel Verständnis, der einem in Band 2 oder 3 sicher an die Wäsche will.

An sich wäre das Buch ja nicht so schlecht, da der Schreibstil der Autorin wirklich gut und leicht ist. Sie zieht den Leser so zügig durchs Buch, es fällt einem nicht auf. Und die Idee, das Ganze mit einem royalen Touch, den Problemen mit der Presse und einer „dramatischen“ Vergangenheit von Clara umzusetzen ist gut. Aber die letztendliche Umsetzung ist furchtbar. Das Buch strotzt vor obszönen Sexszenen, Unmengen an Dirty Talk und so wenig Originalität was die Beziehung zwischen Mann und Frau angeht.

Das Ende ist dann auch lächerlich vorhersehbar und wer sich den Klappentext von Band 2 und 3 schon mal durchgelesen hat, weiß eh was einen erwartet.


FAZIT
Wir alle sind keine wiederkäuenden Kühe. Ich muss nicht immer wieder dieselben Stereotypen in ähnlichen Settings vorfinden, mit ähnlichen Hintergrundgeschichten. Das ist langweilig. Das ist platt. Und das ist vor allem schade. Denn zu Beginn dachte ich wirklich, hier kommt was anderes. Vielleicht überrascht die Autorin mich ja. Das Rad kann man nicht neu erfinden. Das ist klar. Aber mehr Esprit, mehr Tiefe in den Protagonisten hätte dem Buch nicht geschadet. In der zweiten Hälfte des Buches ist das nahezu ein ewiges Hin und Her, ein Rein und Raus. Sorry. Ich hatte durchweg das Gefühl, dass ich einem Fan von Fifty Shades of Grey auf den Leim gegangen bin und eine nur dezent abgeänderte Form vor mir habe. Sowas braucht der Buchmarkt nun echt nicht mehr. Davon gibts genug. Ob ich die Reihe fortsetze kann ich momentan nicht sagen. Angefangene Reihen unterbreche ich ungern und die Hoffnung auf Besserung ist bei mir immer da. Hach...

Name: Mell loves books

Datum: 25. Januar 2016

Bewertung:

Ganz solieder Start der Reihe

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich mir den Inhalt in etwas so vorgestellt habe, wie es schlussendlich auch war. Irgendwie eine Mischung aus königlichem Leben und Erotik. xD Wobei ich auch sagen muss, dass das Buch schon ein bisschen zu viele erotische Szenen hatte und ein irgendwie für meinen Geschmack zu wenig Story.

Es um die 23-jährige Clara, die vor Kurzem ihren Abschluss in Oxford gemacht hatte und bald bei einem tollen Job beginnen würde. Alles könnte perfekt sein, doch bei ihrer Abschlussfeier wird sie von Prinz Alexander, der Thronfolger von England geküsst und ab diesem Zeitpunkt ändert sich ihr Leben schlagartig. Auf einmal stehen reihenweise Fotografen vor ihrer Haustüre und bedrängen sie mit allerlei Fragen. Anfangs will Clara die Sache so schnell wie möglich beenden, noch bevor es richtig beginnt, doch leider hat sie nicht gewusst, wie stark Alexanders Charm auf sie wirkt und wie schwer sie zu ihm "Nein" sagen kann. So passiert es, dass die beiden eine Beziehung beginnen, die jedoch anfangs nur körperlich ist. Zwischen den beiden entsteht ein Hin und Her und Clara weiß nie so richtig, wo sie bei ihm dran ist, außerdem muss sie sich schändig mit den Reportern und Alexanders Familie rumschlagen.

Clara mochte ich eigentlich ganz gerne, obwohl ich hin und wieder einfach nicht verstehen konnte, warum sie dies und jenes tat. Aber ich muss sagen, ich hab schon viel schlimmere Protagonistinnen erlebt und fand Clara sehr sympathisch. :) Außerdem tat sie mir echt leid, wie sie von der Presse dauernd bedrängt wird und sich ebenfalls auch noch mit der royalen Familie auseinandersetzten muss, die gar nicht begeistert sind, dass der Prinz mit ihr eine Beziehung hat.

Zu Alexander kann ich leider nicht viel sagen, da man kaum etwas über ihn erfährt. Ich kann nur sagen, dass ich ihn irgendwie gar nicht so unglaublich sexy fand, wie er anscheinend sein sollt und ich konnte es auch irgendwie nicht so ganz verstehen, warum Clara schon fast besessen von ihm ist. Aber vielleicht ändert sich ja meine Meinung in den nächsten Bänden noch. :)

Zwei weitere Charaktere, die ich sehr gerne mochte, waren zum einen Claras beste Freundin Bella, die für Clara eine echt tolle Freundin ist und sie wirklich in allem unterstützt und Alexanders kleinen Bruder Edward, der, außer Alexander, der Einzige der Familie ist, der Clara gegenüber immer freundlich ist. :)

Alles in allem fand ich das Buch ganz gut, außer ein paar Sachen, die mich störten. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, da ich nur so durch das Buch geflogen bin und es, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wahrscheinlich in einem Nachmittag fertig gelesen hätte. xD Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird und werde mir, in Hoffnung, dass die Geschichte mehr Tiefe bekommt, auch den zweiten Teil zulegen, sobald er erscheint. :)

Fazit:
Ich finde, das Buch ist irgendwie eine Mischung aus Shades of Gray und After, aber dann auch doch wieder ganz was anderes. Es ist sehr schwer zu erklären. xD Auf jeden Fall fand ich es sehr schade, das die Story doch eher flach war und die Erotikszenen doch sehr stark überwiegen. Zwar habe ich damit gerechnet, doch trotzdem finde ich, dass man aus der Story hätte mehr rausholen können.
Ich hoffe sehr, dass das im zweiten Band vielleicht besser wird. :)

Name: Jeanne Dawns Lesewelt

Datum: 25. Januar 2016

Bewertung:

Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor ... | Rezension

Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


Buch: Royal Passion
Autorin: Geneva Lee
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 440 Seiten
Form des Buches: Taschenbuch
Preis: 8,99 €

Klappentext
Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor ...

Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? (Quelle: amazon.de)

Cover
Das Buch ist eine Augenweide und hat mich regelrecht magisch angezogen. Silber schimmernd der Hintergrund, Schnörkel über alle vier Ecken und der Titel in einem schönen Türkis. Die Verbindung zum Inhalt gibt aber die Krone, ebenfalls in Türkis gehalten ist. Mir gefällt dieses Cover unglaublich gut. (Nachteil: Fotos lassen sich recht schwer davon machen :P)

Meine Meinung
Trotz der ganzen Geheimnisse, kann man Clara verstehen, dass sie sich zu dem geheimnisvollen, charismatischen Typen hingezogen fühlt. Alexander ist dominant und besitzergreifend. Er lässt Clara gar nicht wirklich begreifen, was in ihrem Leben passiert und bricht über ihr zusammen wie eine Welle. Gleichzeitig verschafft er ihr auch endlich das, was sie nach ihrer letzten Beziehung verloren geglaubt hat: Geborgenheit und Sicherheit.
Clara muss sich gleichzeitig aber der Tatsache stellen, dass Alexander der Kronprinz von England ist und daher Verpflichtungen einhergehen. Obwohl ich den Eindruck habe, dass Alexander nicht wirklich mit seinem Los als Kronprinz zufrieden ist, kann er nichts gegen seinen Vater tun.
Clara wird währenddessen von seiner Familie mit Verachtung und Beleidigungen geachtet und muss sich fragen, ob Alexander diese Schmach wert ist.
Alexander hat unterdessen mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und man kann recht wenig in Erfahrung bringen.
Ich muss sagen, es gibt Drama. Ziemlich viel Drama. Ein hin und her und es kann einem ziemlich auf die Nerven gehen. Andererseits kann man deren Schlussfolgerungen nachvollziehen und auch verstehen, warum es jetzt zu diesem Schritt kommt. Eine Beziehung – so kompliziert sie vornherein schon bestellt ist – zwischen Prinz und Bürgerliche ist nicht leicht und dagegen haben sie sich meiner Meinung nach gut geschlagen. Gespannt bin ich auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten.

Fazit
Schlussendlich kann ich diesem Buch nur 5/5 Sternen geben, weil es mich gepackt und gebannt hat. Ich glaube, jede Frau wünscht sich ein kleines Stück Alexander. Ich kann es absolut empfehlen.

Name: Büchermops

Datum: 24. Januar 2016

Bewertung:

royale Fantasien?

Vor dem Buch:

Ich liebe Prinzessinengeschichten, wie ihr alle wahrscheinlich schon mitbekommen habt. Mir hat zum Beispiel Selection wahnsinnig gut gefallen und auch die Royal Reihe, deswegen hat mich der Klappentext von diesem Buch sehr neugierig gemacht. Meine Erwartungshaltung war jedoch relativ niedrig, da ich wusste, dass ich mich hier auf einen klischeehaften Erotikroman einlasse.

Meine Meinung:
“Sehr unterhaltsam, obwohl es eigentlich nur um Sex geht.”

Dieses Buch habe ich fast innerhalb von 24 Stunden gelesen. Das sagt doch schon mal viel aus über die Spannung dieses Buches aus, oder? Ich fand es sehr unterhaltsam, obwohl ich am Anfang nicht so recht wusste, wie es mir nun gefallen wird und was ich davon halten soll. Die Geschichte ist nicht wirklich neu und innovativ und hat mich ein wenig an die Serie Gossip Girl erinnert, wo Blair ihren Traumprinzen findet.

Am Anfang fand ich es schwierig das Buch einzuordnen (New Adult oder doch eher Erotik) und auch habe ich mir die Frage gestellt, ob ich die Protagonisten Clara und Alexander mag. Clara ist eine moderne selbstbewusste Frau, die gerade ihr Studium hinter sich hat und Karriere machen will. Alexander hingegen ist der königliche Bad Boy von England. Was er macht, weiß ich bis heute nicht, außer sich mit seinen königlichen Vater streiten. Am Anfang fand ich es komisch, dass Clara nicht wusste wer Alexander war. Wenn man in England lebt, dann weiß man doch ganz bestimmt wie die königliche Familie aussieht und wer da alles dazugehört. Also ich weiß, wie Prinz William aussieht und ich lebe nicht in England. Außerdem ist ihre Familie in diesen elitären Kreisen, da hätte sie doch definitiv wissen müssen wer er ist, wenn sie schon mit den Schönen und Reichen abhängt. Das war mir einfach ein wenig zu plump gemacht um Clara als unschuldig und naiv darzustellen.

Was mich noch ein wenig aufgeregt hat im Laufe der Geschichte, waren Claras Gedankengänge. Eigentlich sollte sie nicht mit Alexander schlafen, da er dies und jenes gesagt hat und ihr privates Leben öffentlich macht, doch trotzdem konnte sie sich nie zusammen reißen und schläft jedes Mal mit ihm, obwohl sie weiß, dass es danach nicht besser werden würden. Manchmal wäre ein klares Nein ihrer Seite nötig gewesen. Von Alexander will ich gar nicht anfangen, der hat einige Probleme und erzeugt das ein oder andere unnötige Drama.

Mir persönlich haben die verschiedenen erotischen Szenen gefallen und fand diese auch abwechslungsreich gestaltet. Es war nicht so stumpfsinnig, wie in manch einen New Adult Roman, den ich schon gelesen habe, von wegen innere Göttin und den Namen des anderen beim Sex schreien.

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Mein Fazit:

Dieses Buch ist ein Erotikroman deswegen sollte man sich gut überlegen, ob man dieses Buch lesen will oder nicht. Man darf sich keine falschen Hoffnungen machen und eine originelle tiefgründige Geschichte erwarten. Mich konnten jedoch die Charaktere und diese Welt überzeugen und ich möchte auch noch Band 2 lesen, da mich das Buch einfach gut unterhalten hat. Deswegen gibt es 4 von 5 Herzen von mir und eine Leseempfehlung, wenn ihr neugierig seid und euch traut. :D


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