Leserstimmen

Name: Fairy-book

Datum: 09. Februar 2016

Bewertung:

Ich war zwischen "Buch-an-die-Wand-werfen" und "Nicht-auhören-wollen-zu-lesen" hin und her gerissen!

Clara hat gerade ihr Studium beendet, und freut sich auf ihre Zukunft.
Natürlich gibt es eine große Abschlussfeier, und jede wichtige Person der Oxford Universität ist dabei. Auch ein unbekannter und gutaussehender Mann, der Clara plötzlich einfach so küsst. Und sich danach aus dem Staub macht.
Erst am nächsten Morgen erfährt sie, wer der Typ war: Prinz Alexander von Cambridge, zukünftiger König von England.

Clara ist eine junge Frau, die gerade ihr Studium beendet hat.
Ihre Familie besitzt kein "altes" Geld, und gehört nur dank dem Geschäftssinn ihrer Eltern zu den besseren Kreisen in England. Sie fühlt sich also unwohl in der Gegenwart von all diesen reichen und erzkonservativen Menschen, die glauben etwas besseres zu sein.
Noch ahnt sie allerdings nicht, daß ihr davon demnächst so einige begegnen werden.
Sie freut sich auf ihren Job und eine eigene Wohnung.
Doch dann wirft sie ein Ereignis völlig aus der Bahn: Paparazzi belagern ihr Zuhause, denn ohne es zu wissen, hat sie Prinz Alexander geküsst bzw er sie. Und dabei wurden sie auch noch fotografiert!
Von nun an verändert sich ihr Leben, denn nach diesem Kuss kommt es zu einem weiteren Treffen mit dem charmanten Adligen. Wer allerdings nun von einer kitschig romantischen Lovestory ausgeht, liegt völlig falsch!

Alexander ist auf den ersten Blick ein Typ, der nur darauf aus ist Clara beim Sex zu dominieren.
Ja, auch mir ging dabei Shades of Grey durch den Kopf ;-)

Ein typischer Bad Boy ist er aber natürlich auch nicht. Meistens sind es ja Kerle, die aus schlechten Verhältnissen kommen. Alexander gehört aber zur englischen Oberschicht, und wird eines Tages König von England. Doch auch all diese Adligen haben ihre dunklen Geheimnisse, und Alexander hat, wie alle Bad Boys Gründe, die ihn zu dem gemacht haben, der er heute ist.
Diese Erklärungen haben ihn mir dann doch etwas symphatischer gemacht.
Nur seine Wortwahl nervte mit der Zeit! Das F-Wort fiel am laufenden Band, und oftmals waren sie Situationen einfach unglaubwürdig.
Eine junge selbstbewusste Frau, die studiert hat und mit beiden Beinen auf dem Boden steht, verliert völlig den Verstand, und das nur, weil er so unglaublich heiß ist.

Ok, was er o drauf hat im Bett (und an all den anderen Orten ;-) ist nicht ohne, aber Frauen verblöden doch nicht, nur weil sie guten Sex haben!

Natürlich gibt es ein Hin und Her, wie es Leser von "After Passion" auch bereits kennen. Der Roman erinnert also nicht nur vom Titel her an diese andere Buch-Reihe. Fans von Anna Todd werden "Royal Passion" entweder lieben, oder hassen.
Ich kann mich noch nicht so recht festlegen (ging mir bei AP) aber auch so.
Trotz Kritikpunkten und vielen nervigen Momenten, war der Roman trotz der über 400 Seiten leicht und gut zu lesen. Ich war überrascht wie schnell ich durch war.

Und neben Clara und Aexander gibt es ja auch noch einige andere, interessante Charaktere.
Angefangen von Claras Eltern und ihrer besten Freundin oder auch Alexanders Familie.
Auch eine eifersüchtige Zicke ist mit von der Partie, und es wird auf jedem Fall nicht langweilig.

Ich bin jedenfalls gespannt daruf wie es mit den Beiden weiter geht, denn als normales Mädchen stehen ja die Chancen eher schlecht, als zukünftige Königin anerkannt zu werden.
Und daran erinnert sie gerade der König immer wieder gerne.

Genau wie bei der "After Passion"-Reihe von Anna Todd, war ich zwischen "Buch-an-die-Wand-werfen" und "Nicht-auhören-wollen-zu-lesen" hin und her gerissen.
Doch ich freue mich auf die Fortsetzung!

Name: Soso123

Datum: 08. Februar 2016

Bewertung:

Ganz gut

Der Schreibstil ist klasse und lässt sich gut lesen. Auch die Charakter könnten mich überzeugen und ich habe immer mit Clara mit gefiebert. Allerdings würde die Affäre etwas zusehe in den Vordergrund gestellt. Ich hätte mir gewünscht das etwas mehr über ihren Geheimnissen geschrieben werden würde

Name: Cori Leseratten-Buchgefluester

Datum: 07. Februar 2016

Bewertung:

Kein Märchen, aber eine gute Erotik-Story

INHALT

Clara Bishop befindet sich auf ihrer Abschlussfeier der Oxford University und findet sich ganz plötzlich in den Armen eines jungen Mannes wieder, der sie überraschend küsst und verschwindet. Erst am nächsten Tag erfährt sie auf eine nicht gerade angenehme Weise, wer dieser Fremde war, denn die Klatschblätter sind voll von einem Foto mit ihr und Prinz Alexander, dem Thronerben von England und ihr Haus wird von der Presse belagert. Kurzerhand will sie den Prinzen zur Rede stellen und stürzt nicht nur in eine Geschichte, die sie nie wollte, sondern auch ihr Herz ins Verderben.


MEINE MEINUNG

Es sind noch nicht einmal 50 Seiten vergangen ohne dass beide übereinander herfallen wollen und dies auch im ihrem ersten Gesprächen in deutlicher "schmutziger" Sprache zum Ausdruck bringen. Er : Selbstsicher und laut aussprechend dass er alles bekommt was er will, sich dafür sogar für grosszügig hält und Sie: zwar tugendhaft oder nachdenkend tut, schlauer sein will aber vollkommen darauf anspringt und "regelrecht zerfließt", es als den "Fehler ihres Lebens" bezeichnet und somit eigentlich wiedersprüchlich wohlwissend, dass sie sich zum Sex treffen mit ihm trifft... Und haben wir das bei ihm mit dem T-Shirt anbehalten und nicht berühren mit einer dominanten Art nicht schonmal irgendwo gelesen?
Am Anfang wusste ich daher nicht, ob mir das Buch weiter gefällt, aber mir gefiel der Schreibstil und irgendwie doch dieser Bad Boy,... Auch wenn der Prinz an Mundwerk hat schlimmer als so manch ein Bauarbeiter... Doch es ist vollkommen anders und besser als SoG... Auch wenn es sich ein paar kleine Ähnlichkeiten hat, die aber schnell aufhören.

Es ist eindeutig eher ein Erotikroman als ein Young Adult, es geht viel mehr und heißer zur Sache... Es geht viel mehr um Sex und der Rest der Geschichte verliert sich ein wenig, Da hätte ich mir mehr von gewünscht,...
Und Immer wieder wird auf eine Vergangenheit bei beiden angespielt, eine Beziehung die ihr nicht gutgetan hat und auch er scheint seine Geheimnisse zu habe, doch obwohl sie immer wieder angesprochen werden, bleiben diese doch sehr vage. Im Vordergrund steht mehr die Lust der Beiden... Das merkt man auch deutlich bei Diskussionen oder Streit, sein Mittel zum beenden eines Streits scheint in Ablenkung durch Sex zu bestehen, kein Wunder dass die Probleme nicht gelöst sind und immer wieder auftauchen und die beiden sich ja fast im Kreis bewegen.

Der Roman hat eindeutig ein paar Schwächen. Nicht nur die oben abgesprochenen Punkte, sondern auch ein paar Logikfehler (zB hat sie in einem Moment noch all ihre Shoppingtüten bei sich die im nächsten als sie im Hotel aus dem Aufzug steigt plötzlich nicht mehr erwähnt werden). Dennoch sehr unterhaltsam und man liest ihn sehr schnell weg ohne ihn an die Seite legen zu wollen.

Doch trotz all dieser Kritikpunkte hat mir das Buch doch recht gut gefallen. Es könnte mich sehr gut unterhalten und wenn man weiß was einen darin erwartet - und ich rede hier nicht von einem kitschigen Frauenroman und Märchen, sondern von einem erotischen Roman, dann wird es einen auch nicht überraschen genau das vorzufinden und es wird einen unterhalten.

Angenehm ist auch, dass das Buch mit 446 Seiten ein gutes Mass hat ebenfalls wie die beiden Nachfolgebände. Es wird alles nicht künstlich auf 600-700 Seiten gezogen, was die folgenden Bände bringen werden, bin ich schon gespannt. Denn ich werde definitiv weiter lesen und bin gespannt auf mehr.

Immerhin ist Clara vielleicht ein wenig naiv, aber weder eine naive Jungfrau, noch ein armes kleines Mädchen, denn auch sie ist vermögend und somit zumindest gesellschaftlich auf nahezu gleicher Ebene.

Ein guter Auftakt mit der Hoffnung auf mehr.

FAZIT

Prinz Alexander ist definitiv kein Märchenprinz, Mädels - aber das wollte ich zumindest gar nicht und hatte ich auch nicht erwartet.
Daher von mir trotz kleiner Schwächen eine Leseempfehlung - die Geschichte ist noch ausbaufähig - dafür sind die Folgebände aber auch da. Wir können gespannt sein, was uns da erwartet, lang müssen wir nicht warten.

Name: Max Sanders von Sixth Chapter

Datum: 07. Februar 2016

Bewertung:

Wer Hardin und Tessa mag, wird auch Alexander und Clara mögen

Was kommt nach After passion? Genau, Royal Passion.

Royal Passion ist sicherlich kein Buch, das die Welt verändert. Die Story bedient sich dem ein oder anderen Klischee und die Handlung ist schnell erzählt. Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft und denke dennoch, dass die Reihe vielen gefallen wird. Man muss sich eben wirklich auf die Story einlassen und wer Hardin und Tessa mag, wird auch Alexander und Clara mögen.

Name: beloved books by Tine

Datum: 06. Februar 2016

Bewertung:

Kann man lesen - muss man aber nicht

Das Cover:

Wunderschön. Es ist silber und schimmert in der Sonne von weiß bis dunkelgrau. Dazu die Schrift in Himmelblau. Dann sind in allen Ecken geschwungene Linien. Alles wirkt sehr elegant.

Der Inhalt:

Clara hat gerade ihren Abschluss an der Oxforter Uni gemacht. Sie geht mit ihrer besten Freundin Belle zu einer Feier. Als sie rausgeht, um Luft zu schnappen, trifft sie auf einen Unbekannten. Sie unterhalten sich kurz, dann tritt er auf sie zu, küsst sie und geht.
Am nächsten Tag erfährt Clara aus der Zeitung, dass dieser Unbekannte kein geringerer als der Prinz Alexander von den Royals war.
Daraufhin geht sie zu ihm, auf seine Bitte hin, um mit ihm zu sprechen.
Bald darauf treffen sie eine Art Arrangement und sie fangen an, miteinander zu schlafen. Nur, dass es für ihn andere Bedeutung an sich und an das Wort im Allgemeinen hat. Denn er mag es sehr wild.
Bald darauf treffen Gefühle und andere Menschen auf diese Konstellation und damit beginnt das Chaos.

Meine Meinung:

Für Mädchen, die ein neues Märchen suchen ist es ja nun nicht gerade. Denn ein Märchen besteht hauptsächlich aus Liebe. Das konnte ich hier in diesem Buch nicht ganz erkennen. Sehr schade. Die Story ist abgesehen von dem ständigen Sex echt schön und es wäre wohl meiner Meinung und der einiger Anderer perfekt oder zumindest nah dran gewesen.
Der Schreibstil war gut und ich kam super schnell durch die Geschichte durch. Allerdings erst ab der Hälfte, denn mit dem Anfang hatte ich große Probleme. Alles sah nach Shades of Grey aus. Bis auf die Personen und dem Charakter und Umfeld von Clara.
Ich habe sehr häufig Wörter entdeckt, die auch in Shades of Grey vorkamen.
Beispiele sind:

er benutzte eine Reitgerte
sie sagt, sie gehen mit ihrer Beziehung immer 2 Schritte vor und dann 3 zurück
sie sagt, sie bekäme ein Schleudertrauma von seinen Stimmungsschwankungen
Es gab sicher noch mehr Beispiele, aber nur diese 3 stechen mir deutlich raus.
Ich dachte anfangs, es ginge wirklich um eine Liebesgeschichte, darum wollte ich es gern lesen. Aber schnell stellte sich heraus, dass es das gar nicht ist. Sie merkt langsam, dass sie ihn liebt und es bleibt unerfüllt. Doch dieses Gefühl konnte ich als Leserin nicht mitfühlen. Sie redeten kaum, außer über Sex, sie lernen sich nicht richtig kennen, nur ihre Körper und jeden Tag geht es nur um Sex.
Es hat genervt, da es für mich keine richtige eigene Story hat. Zumindest keine große.
Ich zeigt durchaus Potenzial, doch leider hat es mich enttäuscht.
Demnach bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich Band 2 lesen möchte.
Das einzige, was mich wohl dazu bringen würde, wäre die Geschichte zwischen Clara und Alexander. Die außerhalb des Schlafzimmers.


Fazit:

Kann man lesen, muss man aber nicht. Das einzig neue daran war, dass es um einen Prinzen geht. Ansonsten sehr viele Parallelen zu Shades of Grey. Daher wahr leider nicht viel neues dabei und selbst das Ende war absehbar.
Ohne diese "Grey-Szenen" wäre es ein wunderbares Buch geworden, was ich mit 5 Sternen bewertet hätte.
Ich schwanke noch zwischen 2,5 und 3 Sternen.

Name: Myrcella

Datum: 06. Februar 2016

Bewertung:

Märchenhaft und Spannend - dem Hype gerechtfertigt

Persönliche Meinung:


Das Cover:

Die Aufmachung hat an sich schon etwas sehr majestätisches, sie wirkt sehr edel und nicht zu überladen, also genau passend zur Geschichte.


Die Story:

Die Handlung wird ja an sich schon im Klappentext grob zusammen gefasst, dem möchte ich auch nicht zu viel mehr hinzufügen, da sonst die Gefahr besteht, das komplette Buch zu spoilern.

Also ich war ja ganz ehrlich in gespannter Erwartung auf dieses Buch, da es im Vorfeld sehr gut promoted wurde. Ich musste also wissen, was das schon wieder für ein neuer Hype um ein Buch ist. Hier danke ich vielmals dem Blanvalet Verlag, für das tolle Rezensionsexemplar und den wunderschön gestalteten Bleistift mit der Krone.

Die Geschichte hat so einiges zu bieten, von Spannung bis hin zu einer wunderschönen Romanze und natürlich auch einer gehörigen Portion Erotik. Man kann das Buch mit nichts vergleichen. Viele setzen es mit “Shades of Grey“ oder “After Passion“ gleich, jedoch hat für mich die Geschichte ein ganz eigenes Innenleben, so dass ich einem solchen Vergleich nicht zustimmen kann.

Der Schreibstil ist flüssig und auch fesselnd zugleich. Das Buch hat keinerlei Längen und bietet ein abwechslungsreiches Spektrum an Emotionen wie Liebe, Hass, Intrigen, Macht, Sehnsucht und Erotik. Diese werden sehr bildlich für den Leser dargestellt. Ein einziger kleiner Kritikpunkt für mich persönlich war, dass es für meinen Geschmack ein wenig zu viele Sexszenen gab, aber das ist ja auch nur meine ganz eigene Meinung.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und bietet eine geballte Ladung an Höhen und Tiefen, die aus der Sicht der Protagonistin Clara erzählt werden. Manches hat doch einige Parallelen zum englischen Königshaus.

Die junge Clara wird in eine Welt voller Etikette hinein manövriert, was vermutlich viele Mädchen in diesem Alter wohl erst mal abschrecken würde. Auch erlebt man hier unter den sogenannten gut Betuchten so mancherlei Vorurteile, u. a. Auch gegen die gleichgeschlechtliche Liebe.

Die Autorin Geneva Lee versteht es prima, die ganzen Intrigen und Machtspielchen, sowie auch erotischen Handlungen zu beschreiben, ohne dabei zu übertreiben oder das Ganze zu aufgesetzt wirken zu lassen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.


Der Verlauf der Geschichte entwickelt sich recht interessant und spannend, so dass es dem Leser beinahe unmöglich erscheint, das Buch auch nur eine Sekunde wieder aus der Hand legen zu wollen.

Der Fokus der Handlung ist auf Clara und Alexander gesetzt. Beide wirken auf ihre Art sehr sympathisch und überzeugend.

Der Cliffhanger am Ende ist nicht ganz so schlimm, so dass man zwar auf die Fortsetzung warten kann, aber sich umso mehr dann freut.



Die Charaktere:

Clara ist ganz klar das typische Goodgirl, sie wirkt sympathisch und auf ihre Weise sehr natürlich. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie sich ein wenig mehr durchsetzt, aber gerade das macht auch wiederum ihren Charakter aus.

Alexander ist der Badyboy, der einen mit seinem Charme einfach bezaubern muss. Er ist draufgängerisch und hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt, was ihn auch auf seine Art liebenswert macht. Ganz klar, ein junger Mann zum verlieben und dahinschmelzen.

Fazit:

Eine wunderschöne Geschichte um das Königshaus, die für Spannung und schlaflose Nächte sorgt. Ich freue mich bereits jetzt schon auf Teil 2. Für mich war dieses Buch definitiv ein atemberaubender Lesegenuss, der mich mit spannenden Handlungen und authentischen Charakteren überzeugen konnte, daher vergebe ich die volle Punktezahl.

Name: CogitoLeider

Datum: 06. Februar 2016

Bewertung:

Durchaus gelungener Auftakt

Und wieder einer dieser Romane, die wahrscheinlich für einigen Aufruhr sorgen werden, allein schon deswegen, weil hier unverblümt eher außergewöhnliche Sexpraktiken dargestellt werden. Und nein, ich werde die jetzt nicht bewerten, denn erlaubt ist, was gefällt - solange es mündige Menschen miteinander tun und es beiden gefällt. Einfach, oder?

Was ich aber bewerten möchte, ist das Drumherum!
Stilistisch bewegt sich Geneva Lee eher im unteren mittleren Feld. Das macht das Lesen einfach, aber auch unprätentiös. Die Autorin verzichtet auf jegliche Art von Finesse und leider gibt es ein paar kleine Sinnlosigkeiten, die allerdings eher der Übersetzerin anzukreiden sind. Insgesamt macht es den Eindruck, als wäre nicht genug Zeit gewesen, an manchen Sätzen zu feilen. Das ist nicht schlimm, ist mir nur aufgefallen.
Auch erzählt Clara ihre Geschichte, ihre Sicht der Dinge zuweilen etwas konfus und sprunghaft, sodass man sich schon selbst Gedanken darüber machen muss, was denn nun wirklich das Problem ist. Diese sind dann auch manchmal ein wenig sehr gewollt und eher pubertär.

Was Geneva Lee aber meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist, ist die Darstellung von wirklich tiefen Gefühlen. Das 'Drama' der Personen ist ergreifend - in der Konsequenz allerdings mag jeder selbst entscheiden. Fest steht, dass beide Hauptprotagonisten massive psychische Probleme haben, und machen wir uns nichts vor, Alexander hat richtig einen an der Waffel. Doch finde ich die Darstellung seiner 'zwei Seiten' sehr gelungen und nachvollziehbar.

In der vordergründigen Handlung folgt Geneva Lee durchaus dem Aufbau ähnlicher Bücher, schafft für mich aber den Schritt in Richtung 'dem Leser den Spiegel vorhalten'. Das hat mir durchaus gefallen, zumal ihr Setting eine Art Paralleluniversum ist. Das hat mich anfangs sehr irritiert, weil ich ständig die Realität (britisches Königshaus) in ihrer Fiktion gesucht habe. Berührungspunkte gibt es durchaus, allerdings sind diese wohl eher im Bezug zur Öffentlichkeit zu finden.
Ich frage mich dabei, ob die Autorin nicht zuviel wollte, allerdings ist es ja nun mal eine Trilogie und die Geschichte hat noch genug Raum, um sich zu entwickeln. Potential dafür hat sie auf alle Fälle.

Möchte ich die Fortsetzungen lesen?
Machen wir uns nichts vor, überraschen wird der Fortgang der Geschichte wohl weniger. Allerdings ist der Weg hier das Ziel und ich denke, Geneva Lee hat für ihre Protagonisten genug Drama geschaffen, um den Leser weiterhin zu fesseln. Und hoffen zu lassen, denn wir alle wollen doch auch ein bisschen Märchen.

Fazit?
Ein guter Auftakt, der mich noch nicht restlos begeistern konnte. Allerdings insgesamt überzeugender als andere Bücher dieses Genres.

Name: Biggi Friedrichs

Datum: 05. Februar 2016

Bewertung:

Hatte hier mehr erwartet

Der erste Band der "Royal-Reihe" hat mich total interessiert, da er stark beworben wurde und die Story interessant klang. Auch diese Reihe besteht aus zwei Folgebänden, Royal Love (erscheint am 14.3.16) und Royal Desire (erscheint am 16.5.16).

Ganz grob handelt die Geschichte davon, dass Clara, eine reiche Amerikanerin, die ihr Studium beendet hat, und ihren ersten Job anfängt, den Frauenschwarm Prinz Alexander auf einer Party kennenlernt und sich mit ihm auf ein Verhältnis einigt. Doch dann verliebt sich Clara in den englischen Royal.
Die königliche Familie ist nicht davon begeistert, dass Alexander eine Amerikanerin zur Geliebten hat. Natürlich gibt es auch eine weibliche Konkurrenzperson in der Geschichte. Die Story ist recht einfach gestrickt und vorhersehbar.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, das Buch lässt sich leicht lesen. Allerdings ist der Schreibstil teilweise ziemlich ordinär. Prinz Alexanders Lieblingswort scheint F.... zu sein, das hat mich schon sehr gestört und passt auch irgendwie nicht so ganz zu einem "Royal", auch wenn er ein Bad Boy sein soll. Die Dialoge zwischen dem Prinzen und Clara sind sehr einfach gehalten, hier fehlt mir das gewisse Etwas, genauso wie bei den Erotikszenen.

Nicht nur der Titel, auch die Story erinnert insgesamt sehr an die "After"-Reihe.

Die Protagonisten Prinz Alexander und Clara bleiben recht blass und nichtssagend. Beide sind natürlich sehr reich, begehrenswert und wunderschön. Belle, die Freundin von Clara und der Bruder des Prinzen brachten etwas frischen Wind in die Geschichte.

Das Ende überrascht dann doch mit einem Cliffhanger.

Dieser Auftakt konnte mich nicht so ganz überzeugen.
3/5 Sterne für diese recht einfach gestrickte Liebesgeschichte ohne große Romantik.

Name: Cookie´s Lesewelt

Datum: 05. Februar 2016

Bewertung:

Ein klasse Buch <3


Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und wenn ich auf ein Buch warte ist es noch viel schlimmer. Ich habe sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet. Nur leider konnte ich, als es angekommen ist, noch nicht sofort lesen, weil ich noch ein anderes zu lesen hatte. Dennoch habe ich mich sehr sehr gefreut als es ankam. Ich habe sogar den Bleistift zu "Royal Love" dazu bekommen. <3

Ich finde das Cover sehr schlicht gehalten und es ist das ganze Gegenteil zur Geschichte. Das Cover schlicht, die Geschichte hat es in sich. Aber ich finde dieses Cover echt zum verlieben.

Die Geschichte an sich hat mich einfach begeistert. Man muss dazu sagen, dass es mich an manchen Stellen sehr an Shades of Grey erinnert ABER! es ist definitiv nicht dasselbe. Urteilt bitte nicht, weil ihr es von Freunden gehört habt oder auf anderen Blogs. Diese Geschichte ist eine ganz eigene und eine faszinierende zugleich. Ich konnte bei diesem Buch nicht aufhören zu lesen aber an manchen Stellen, war es doch etwas viel. Ich sollte gleich dazu sagen, dass es sehr viel um Sex in dem Buch geht aber es dennoch eine sehr schöne Geschichte hat.

Clara und Alexander sind mir sofort sympatisch geworden. Jeder der beiden, hat seine kleinen Geheimnisse aber auch wenn sie so verschieden sind, ziehen sich Clara und Alexander magisch an. In dem Buch ging es immer um ein magisches Band und ich kann euch sagen ich konnte es sehen. Selten, habe ich so eine Bindung in einem Buch gesehen. Sie können nicht miteinander aber auch nicht ohne. Nicht, dass sie sich ständig streiten aber trotzdem ist Alexander´s Welt nicht die von Clara. Sie kennt sein Leben nicht.

Doch im Laufe des Buches muss man sich eingestehen, dass das einfach nicht wie im Märchen enden kann. Nicht jeder Prinz ist gleich und nicht jedes Mädchen kommt mir einem Leben im Schatten zurecht. Alexander und Clara wollen ihre Beziehung erst geheimhalten aber die Presse kommt ihnen dazwischen. Ein sehr trauriges Schicksal, wenn man sich überlegt, dass beide dieses magische Band besitzen.

Wie ich schon sagte, musste man sich als Leser damit abfinden, dass es nicht wie im Märchen endet. Mich hat das Ende so traurig gestimmt (Es hat mich nicht zum weinen gebracht, dass schafft kein Buch ). Aber ich war traurig, dass Band 1 so enden musste. Ich bin mega gespannt auf Band 2. Die Geschichte muss weitergehen und das tut sie auch. Hoffentlich haben Clara und Alexander dort mehr Chancen zusammen. Ich hoffe, dass beide über ihrem Schatten springen <3

Also ich finde dieses Buch wirklich klasse aber werde einen Cookie abziehen, einfach weil die Sex Szenen doch sehr viele waren. Aber nicht das ihr denkt, ich würde das Buch nicht mögen sondern es hat mich einfach etwas gestört. Sonst finde ich das Buch wirklich erstklassig und freue mich gemeinsam mit euch auf Band 2 <3

Name: Seelenlesezeichen

Datum: 04. Februar 2016

Bewertung:

Rezension "Royal Passion"

Inhalt

Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?



Meine Meinung

Der Klappentext hat mich wirklich sehr neugierig gemacht und ich habe mich total gefreut, als es endlich bei mir angekommen ist.

Der Schreibstil ist schön, wodurch man gut ins Buch rein kommt und sich gut in die Situationen hineinversetzen kann. Das Buch verliert nicht an Spannung, so dass man es gar nicht aus der Hand legen will.

Clara und auch Alexander waren mir von Anfang an sympathisch. Auch Belle, Claras Beste Freundin ist von Anfang an super sympathisch. Aus Alexanders Familie und Freunden mag ich niemanden außer Edward und David. Die 2 sind mir auch wirklich ans Herz gewachsen. Pepper konnte ich von Anfang an nicht ausstehen. Sie denkt sie wäre etwas besseres, nur weil sie Kontakt zu der Königsfamilie hat. Und auch sonst ist mir der Rest von Alexanders Familie und Freunde nicht gerade sympathisch.

Mit der Zeit hat es mich irgendwie immer mehr an Shades of Grey erinnert, obwohl die Geschichte an sich etwas komplett anderes ist. Meiner Meinung nach ging es aber viel zu viel um Sex. Clara und Alexander haben eigentlich fast nichts anderes gemacht als miteinander zu schlafen. Und auch wenn Clara wütend auf Alexander war hat es schon gereicht wenn er sie nur angeguckt hat und schon hat sie es wieder vergessen und hat (fast) alles gemacht was er wollte. Ich hätte es schön gefunden, wenn ein bisschen mehr Romantik in der Geschichte gewesen wäre, auch wenn es nicht Alexanders Ding ist, wie er so schön und oft gesagt hat. Das war aber auch schon das einzige, was mich gestört hat.


Fazit



Es war wirklich ein tolles Buch mit super Protagonisten. Ich bin schon wirklich sehr gespannt wie es in Teil 2 weiter geht und kann es gar nicht erwarten ihn zu lesen. 4/5 Punkte.